Hanstholm 2012 "Gelbes Riff"

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Rubrik: Angelbericht

Geo. Länge: 8.594055
Geo. Breite: 57.125060

„Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen“, getreu des deutschen Dichters Matthias Claudius (1740-1815) kamen Bernd Hoge, Ralf Twardy, Thomas Lösbrock, Christoph Berteling und David Mayer von ihrer einwöchigen Hochseeangelreise vom „Gelben Riff“ zurück.

Die fünf Petrijünger sind die „Dorschkiller“, die sich mit dem Wohnmobil auf den Weg zum Hochseeangeln nach Hanstholm im Norden Dänemarks machten. Nach zehnstündiger Fahrt erreichten sie von Nienborg aus ihr Ferienhaus im gemütlichen Fischerdorf Klittmöller, am Skagerrak, zwischen der Nordküste Jütlands, der Südküste Norwegens und der Südwestküste Schwedens. Nach dem sie das Haus bezogen hatten machten sich sogleich startklar für die erste Ausfahrt am nächsten Morgen: Pillerkisten füllen, Schwimmanzüge überprüfen, Frühstück vorbereiten und Angeln zusammen bauen. Früh um 3:30 Uhr war die kurze Nacht zu Ende und die Petrijünger stärkten sich beim Frühstück. Mit ihren Angelgeräten voll beladen ging es zum Hafen und sie bestiegen den Angelkutter „Yellow Reef“, mit dem sie in das Gelbe Riff tuckerten. „Nach 2 Stunden wilder Fahrt waren wir dann einige Seemeilen vom Hafen entfernt, so dass weit und breit kein Land mehr zu sehen war“ erinnert sich David Mayer an die unruhige Fahrt, die mit dem Läuten des Kapitäns stoppte, das zugleich das Startsignal zum Wrackangeln war.

Bei schönem Wetter und guter Seeluft dauerte es auch nicht lange und die ersten Dorsche bissen an und wurden angelandet. „Es wurde gedrillt und gepumpt bis die Arme schmerzten“, hatten die Angler schweißtreibende Arbeit zu verrichten. „Da auf dem Gelben Riff häufig eine recht starke Strömung herrscht, die Durchschnittsgewichte der Fische deutlich höher sind als anderswo und zudem jederzeit ein wirklich Kapitaler beißen kann, ist kräftiges Geschirr angesagt“, hatten die Dorschkiller mit relativ kräftigem und salzwasserbeständigem Angelgeschirr das richtige Werkzeug an Bord. Nach erfolgreicher Arbeit auf hoher See wurde am Abend der Fisch filetiert und eingefroren. Nach einem leckeren Abendessen und einem erholsamen Saunagang war der Tag zu Ende und die müden Angler gingen recht früh zu Bett: Sie hatten die nächsten Tage ja noch einiges vor.

Die weiteren Ausfahrten unternahmen sie mit der „Bounty“. Große Dorsche und Leng gingen ebenso an den Haken wie Köhler, Seelachs, Flunder und Knurrhahn. „Wir haben insgesamt eine Tonne Fisch gefangen und hatten super Wetter“, blicken die Dorschkiller zufrieden auf ihre „Wahnsinnstour“ zurück. Nach der Rückkehr im heimischen Hafen hatten sie viele Erlebnisse, einen ordentlichen Sonnenbrand, jede Menge leckeres Fischfilet und die Vorfreude auf das nächste Hochseeangeln im Gepäck.

www.dorschkiller.com

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