Angeln am Aggersund im Limfjord

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Rubrik: Angelbericht

Geo. Länge: 9.294434
Geo. Breite: 56.999615

Die vier Seiten um die Aggersundbrücke können nicht unterschiedlicher sein!

Fange ich mal auf der Südwestseite an, dort befindet sich ein kleiner Sportboothafen mit einer seichten Bucht bis zum Brückendamm. Hier kann man direkt ohne nasse Füße an die Fahrrinne herankommen. Ein wenig Standfestigkeit sollte man besitzen um nicht zwischen die großen Steine der Mole zu rutschen.

Die Südostseite besteht aus einer langen Sandbank, die eine Wathose erfordert, um an die fängigen Stellen heran zu gelangen. Bei höherem Wasserstand reicht die Wathose jedoch nicht an um an der Fahrrinne zu fischen – zu tief! Auch die teilweise starke Strömung sollte beachtet werden.

Die Nordostseite ist da ganz anders, auch hier findet man eine Sandbank, welche aber wesentlich flacher ist. Bei Niedrigwasser steht man direkt an der Fahrrinne nur bis zu den Knien im Wasser.

Die Nordwestseite wird durch eine Schiffanlegestelle einer ehemaligen Muschelfabrik gebildet. Auch hier kann man trockenen Fußes angeln und dabei sogar die großen Poller als Sitz nutzen. Allerdings ist ein Molenkescher notwendig, um den erheblichen Höhenunterschied (ca. 3m) überwinden zu können.

Reguläre Parkplätze befinden sich hinter dem Sportboothafen und der Muschelfabrik, daher ist es egal wo man fischen möchte, man muss nie lange laufen. Was kann man dort überhaupt fangen? Einfach und schnell beantwortet: Im Frühjahr natürlich den Hering, gefolgt vom Hornhecht. Das ganze Jahr über stellt der Aggersund eine hervorragende Meerforellen-Strecke dar. An den Kanten der Fahrrinne kann man gut den flachen Gesellen nachstellen. Durch den freien Rückraum an allen Stellen ist der Aggersund auch für die Fliegenfischerei sehr gut geeignet.

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