Silberbarren in Salenebucht: Meerforellenangeln vom Feinsten!

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Meerforellen-Angler vor Salene-Bucht auf Bornholm
Wenn man vor so einem Revier steht, erfolgt die Einkleidung in Watklamotten ungefähr in Lichtgeschwindigkeit!
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Blick über die Salene-Bucht
Blick über die Salene-Bucht. Und jeder hat Platz gefunden!
Meerforelle im Drill auf Bornholm
Andy's Rute krumm, weil Fisch am Band!
Meerforelle aus Salenebucht
Der erste Fisch des Tages - eine Bornholmer Schönheit!
Meerforellendrill auf Bornholm
Viel Schnur draußen und viel Fisch am Haken - Alex drillt ...
Große Meerforelle im Drill auf Bornholm
Die Kreise werden kleiner und die Landungschance größer ...
Blanke Meerforelle von 73 cm auf Bornholm
Hat ihn!!!
Angler mit Meerforelle auf Bornholm
Das Ende eines perfekten Meerforellen-Tripps
Großforelle aus der Salenebucht
So einen Fisch kann man gar nicht genug fotografieren!
Meerforelle neben Fliegenrute
Wetten, das Bild hängt bald bei Alex im Laden? ;-)

Region: Bornholm
Rubrik: Fishmaps-Bericht
Fischarten: Meerforelle
Angelmethoden: Fliegenfischen

Geo. Länge: 14.938064
Geo. Breite: 55.211581

Es gibt Meerforellen, die sind schlichtweg schön. Und dann gibt es noch welche, die scheint der liebe Gott persönlich gebaut zu haben. Ein solcher Fisch ging Alex Siems am 22. April 2010 auf Bornholm auf die Fliege. Und unsereins stand in Rufweite daneben ….

Der Reihe nach: Während des Besuchs des Trolling Masters 2010 auf Bornholm hat unsere Truppe zum Glück ein wenig Zeit, auch an der Küste die Rute zu schwingen. Nach einem erfolgreichen Tripp am Vortag an der Küste vor Kobbebro und Fittinge haben wir uns diesmal die ebenfalls an der Nordküste liegende Salenebucht ausgeguckt. Während unsereins und Fred Stenzel sich einen auf den glatten Steinen direkt vor dem Einlauf der Kobbe Å zurechtwackeln, sind die anderen irgendwie schlauer. Die Steinplatten westlich des Einlaufs sind weit einfacher zu bewaten und erlauben auch – falls nötig – den Fischen ein ganzes Stück entgegen zu gehen.

Die erste Meerforelle

Und so kommt der erste Fisch auch von einem der „Steinplatten-Angler“: Andy Weiss hakt die erste Forelle des Tages. Kein Riese aber ein wunderschöner Fisch, der nach kurzem Fototermin weiter die Riffs und Rinnen der Bornholmer Küste erkunden darf. Kurz darauf hat auch Alex eine kleinere Forelle am Haken, die ebenfalls wieder ins nasse Element gleitet. Hoch motiviert lassen wir unsere Fliegenschnüre durch die klare Aprilluft schießen und führen unsere Fliegen über verdächtig aussehende Kanten und vorbei an Krautfeldern. Irgendwie war’s das aber vorerst mit den Fischkontakten. Jeder trägt diesem Umstand auf eigene Weise Rechnung: man wechselt auf unterschiedlichste Fliegenmuster oder macht sich auf die Suche nach neuen, erfolgversprechenden Stellen. Nur Alex bleibt auf „seinem“ Felsplateau und beharkt den tieferen Bereich vor ihm. Und das ist definitiv eine gute Entscheidung!

„Fiiiisch!!“ kommt plötzlich der lang ersehnte Ruf aus seiner Richtung. Zum Glück stehe ich nicht weit von ihm entfernt und sehe, wie die Schnur fast parallel Richtung Horizont zeigt. Sieht ganz so aus, als wenn da draußen etwas Größeres an der Leine tobt! Also Leine einholen, Kamera klarmachen und über die dicken Steine am Ufer Richtung Ort des Geschehens hasten. Gehe beim Rauswaten zum drillenden Alex fast zweimal in den Rinnen zwischen den Steinplatten baden, schaffe es aber trotzdem rechtzeitig, um den Drill auf Bild zu bannen. Der Fisch zieht und schüttelt weiter draußen und Alex bekommt ihn nur langsam in Sichtweite. „Ein Kopf wie ein Seehund …“ geht mir noch durch den Kopf, als wir das erste Mal den Fisch an der Oberfläche sehen. Allerdings werden die Kreise, die der Fisch zieht, allmählich kleiner und beim zweiten Landungsversuch hat Alex die Meerforelle im Griff.

Der Silberbarren!

73 cm blankes Silber hält er glücklich in die Kamera! Wenn ich mir eine Meerforelle malen könnte – genau so sollte sie aussehen!

Frei nach dem Motto „besser geht’s nicht mehr“ beschließen wir, diesen Tripp zu beenden und sammeln uns am Auto. Schulterklopfen, Glückwünsche und – jajaaaa, zugegeben – ein bisschen Neid begleiten Alex für den Rest des Abends. Und allen Anwesenden sieht man den selben Gedanken an: Wann schaffe ich es bloß, das nächste Mal diese tolle Ostseeinsel zu besuchen?

 

Autor: Holger Bente

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